Was viele lernen
KI anwenden
- Prompts in ein Chatfenster tippen
- Fertige Apps und Tools bedienen
- Ergebnisse übernehmen und hoffen, dass sie stimmen
- Bei Fehlern warten, bis jemand anderer sie behebt
- Austauschbar – kann in zwei Jahren jede*r
Tag der offenen Tür am 27. November 2026 – komm vorbei und probier's selbst aus! Alle Infos
KI-Lab
Jede:r kann einen Prompt tippen. Aber wer versteht, wie KI lernt, Daten auswertet und wo ihre Grenzen liegen, gestaltet die Zukunft. Genau das lernst du im Software Engineering an der HTL Perg.
Der Unterschied
Künstliche Intelligenz ist in jedem Handy. Die spannenden – und die gut bezahlten – Jobs entstehen aber nicht beim Bedienen, sondern beim Entwickeln. Genau dort setzt unsere Ausbildung an.
Was viele lernen
Was du an der HTL Perg lernst
Mitmachen
Setz blaue und lila Punkte auf die Fläche und drück auf „Trainieren“. Ein kleines neuronales Netz lernt live in deinem Browser, die beiden Gruppen zu trennen. Probier mal einen Kreis in einem Kreis!
Klick = Punkt setzen
Das Netz hat 2 Eingänge (x, y), 8 versteckte Neuronen und 1 Ausgang. Beim Training passt es mit Backpropagation seine Gewichte an – der Hintergrund zeigt, was es gerade „glaubt“.
Lehrplan
Logik, Algorithmen und Programmiersprachen wie Python, Java und C# – das Fundament für jede KI.
Angewandte Mathematik: Funktionen, Statistik und Wahrscheinlichkeit – die Sprache, in der KI denkt.
In Datenbanken & Informationssysteme lernst du, Daten zu modellieren, zu speichern und abzufragen.
Eigenes Pflichtfach: Daten aufbereiten, Big Data verarbeiten, visualisieren, Machine-Learning-Modelle verstehen und anwenden.
Wem gehören die Daten? Kann KI fair sein? Wir diskutieren, was KI mit unserer Gesellschaft macht.
Viele Themen für Projekte und Diplomarbeiten drehen sich um Daten und intelligente Systeme – vielleicht auch deins.
Quiz
Teste dein KI-Wissen. Tippe auf „Mythos“ oder „Fakt“.
#1
Mythos! Sprachmodelle berechnen, welche Wörter statistisch am wahrscheinlichsten folgen. Das wirkt klug, ist aber kein menschliches Verstehen.
#2
Fakt! Schlechte oder einseitige Trainingsdaten führen zu schlechten oder unfairen Ergebnissen – „garbage in, garbage out“.
#3
Fakt! Tools helfen beim Einstieg, aber um Modelle zu bauen, zu verbessern und zu verstehen, brauchst du Programmierkenntnisse – z. B. in Python.
#4
Mythos! KI ist ein starkes Werkzeug. Aber Anforderungen verstehen, Systeme entwerfen, Qualität sichern und Verantwortung übernehmen – das bleibt Aufgabe von Menschen. Wer KI beherrscht, ist gefragter denn je.
#5
Fakt! Künstliche Neuronen sind stark vereinfachte mathematische Modelle echter Nervenzellen – verbunden in Schichten, deren Gewichte beim Training angepasst werden.
#6
Mythos! Kleine Modelle trainierst du auf jedem Laptop – sogar im Browser, wie im KI-Lab oben.
Zukunft
Baut und trainiert Modelle, die aus Daten lernen.
Findet Muster in riesigen Datenmengen und hilft Firmen, bessere Entscheidungen zu treffen.
Integriert KI in Apps, Webseiten und Unternehmenssoftware.
Setzt KI in Medizin und Gesundheit ein – Stichwort Medizin-Informatik.
Programmiert Gegner, Welten und NPCs, die sich clever verhalten.
Gestaltet KI-Anwendungen, die Menschen wirklich verstehen und gerne nutzen.
Im Software Engineering an der HTL Perg lernst du, wie es geht – mit Matura.